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Saracevic hat seinen Auftrag erfüllt

Der bosnische Trainer führt die Handballer des TV Westfalia nach einer turbulenten Saison in ruhiges Fahrwasser. Letztes Spiel gegen Teutonia Riemke

Halingen. Das „Happy End“ gab es bereits am vergangenen Samstag. Mit dem 35:23-Erfolg bei der SG Schalksmühle-Halver II sicherten sich die Handballer des TV Westfalia Halingen den Klassenerhalt. Am Samstag gibt es in der Mehrzweckhalle den Schlussakt einer nervenaufreibenden Saison. Um 19.15 Uhr beginnt die Partie gegen Teutonia Riemke.

„Wir sind erstmal sehr froh, dass wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft haben“, bringt Olaf Pokroppa, erster Vorsitzender des TV Westfalia, die Erleichterung in Halingen auf den Punkt. „Denn wir hatten uns das schon anders vorgestellt“, macht der TVH-Chef deutlich, dass die Spielzeit eigentlich viel ruhiger laufen sollte. Zahlreiche Verletzungen, die Turbulenzen rund um den ehemaligen Trainer Jörg Fähmel – die Saison 2017/18 war in Halingen gewiss nicht langweilig. „Wir sind jedenfalls sehr froh, dass uns die Relegation erspart bleibt“, gibt Olaf Pokroppa zu. Denn die war ausgerechnet für das Wochenende des Halinger Schützenfestes terminiert.

Hoffen auf einen schönen Abschluss

Dass am Ende die Verlängerung des Mietverhältnisses im Verbandsliga-Haus stand, macht die Offiziellen glücklich. „Armin Saracevic hatte den Auftrag, die Klasse zu erhalten. Den hat er auch erfüllt“, lobt Pokroppa die Arbeit des Bosniers in den vergangenen Monaten. Für das Saisonfinale erwartet man natürlich noch einmal einen der legendären Samstagabende, in denen die Halinger Ballwerfer eine ganze Halle in Wallung bringen. „Das wäre dann doch ein sehr schöner Abschluss“, sagt der Halinger Handball-Boss.

Beim Blick auf die kommende Saison bleiben Olaf Pokroppa und seine Mitstreiter weiterhin mit beiden Beinen auf den Boden: „Wir werden weiterhin den Halinger Weg gehen und nur das machen, was möglich ist. Finanziell können wir sowieso nicht mit den Branchenriesen der Liga mithalten.“ Ob es noch personelle Zugänge geben wird, dürften die kommenden Tage nach Saisonabschluss zeigen.

„Einerseits haben wir eine sehr junge Mannschaft, die noch entwicklungsfähig ist“, sagt Olaf Pokroppa, der aber in Sachen Einstellung bei der aktuellen Spielergeneration Veränderungen festgestellt habe: „Ich muss schon sagen, dass bei vielen die Einstellung zum Sport nicht mehr so ist, wie ich mir das vorstelle.“ Wobei der Halinger Vereinschef dies durchaus bewerten kann. Denn er war vor seinem Handballer-Leben ein richtiger Klasse-Torwart beim Fußball (unter anderem bei Sportfreunde Oestrich und beim BSV Menden).