1. Skip to Menu
  2. Skip to Content
  3. Skip to Footer

TV Halingen verpasst die Sensation

Verbandsliga-Handballer hadern nach 25:26–Niederlage mit Entscheidungen der Schiedsrichter. Saracevic fordert für Endspurt um Klassenerhalt „1000 Prozent“

Halingen. Denkbar knapp unterlag die Mannschaft von Trainer Armin Saracevic im Verbandsliga-Spiel dem Favoriten OSC Dortmund: Mit 25:26 (12:17) mussten sich die Handball-Herren des TV Westfalia Halingen geschlagen geben. Halingens Coach ist sich dennoch sicher, dass sein Team die Klasse halten wird.

Wenn der Tabellen-Zweite den Zwölften empfängt, dann sieht alles nach einer klaren Partie aus. Aber da hatten die Halinger noch ein Wörtchen mitzureden und setzten alles daran, den Dortmundern das Leben auf dem Platz möglichst schwer zu machen. „Die Jungs haben alles gegeben und gekämpft bis zum Umfallen“, sagte Saracevic nach dem Spiel. „Aber in der zweiten Hälfte haben wir zu viel verballert.“

Komische Entscheidungen

Seiner Mannschaft gab er aber nicht maßgeblich die Schuld dafür, dass die engagiert aufspielende Auswahl letztendlich ohne Zählbares nach Hause fahren musste: „Mehrere komische Entscheidungen der Schiedsrichter haben unsere Aufholjagd kaputt gemacht“, so der Coach.

Zwischenzeitlich lagen die TV-Handballer mit sieben Toren hinten (15:22, 40.), kämpften sich aber kurz vor Schluss Tor für Tor ran – die Sensation war in Reichweite. Beim Schlusspfiff waren es aber die Dortmunder, die den Sieg feierten. „Wir hätten noch zwei, drei Minuten gebraucht, dann wären die Punkte nach Halingen gegangen. Und zwar beide!“, ist sich der enttäuschte Saracevic sicher. Schließlich hätte seine Auswahl mindestens einen Zähler verdient gehabt.

Ein hartes Stück Arbeit

In den letzten drei Saisonspielen muss der TV Halingen noch einmal um den Klassenerhalt in der Handball-Verbandsliga bangen: „Wir müssen noch drei Spiele absolvieren – zwei davon zu Hause – und ich fordere bei allen drei Spielen 1000 Prozent Einsatz meiner Leute“, so Saracevic.

Bereits bei der Partie gegen die Reserve des VfL Eintracht Hagen am kommenden Wochenende warte „harte Arbeit“ auf seine Mannschaft. Zwar gehe es für die Hagener in dieser Saison um nichts mehr, dennoch erwartet der Halinger-Coach eine gute Mannschaft: „Jeder, der spielt, will gewinnen. Egal, worum es noch geht“, ist sich Saracevic sicher. Ebenso ist er überzeugt davon, dass die Westfalia auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga spielen wird.

Aber egal, wie es am Ende ausgeht, Saracevic ist jetzt schon sehr zufrieden mit der Entwicklung, die seine Mannschaft genommen hat: „Wir haben in den vergangenen vier Monaten einen riesigen Fortschritt gemacht“, feuerte er noch einen kleinen Giftpfeil gegen seinen Vorgänger – Saracevic hatte die Westfalia zum Jahresende von Jörg Fähmel übernommen.

TV Westfalia Halingen: Kaese, Meckel; Michael Gutzeit, Ziegenhirt (1), Ammelt (5), Manger (1), Grote (1), Köhler (2), Dennis Bichmann (8), Richard (2), Schwarz, Selle (3), Alexander Bichmann (2), Diederich