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Starkes Halinger Lebenszeichen

Handball-Verbandsligist gewinnt Heimspiel gegen den ASV Senden mit 25:18 und springt wieder auf einen Nichtabstiegsplatz. Trainer Saracevic lobt Einstellung

Halingen. Na bitte! Die Verbandsliga-Handballer des TV Westfalia Halingen fuhren am Samstag einen letztlich überzeugenden Heimsieg gegen ASV Senden ein. Der 25:18 (11:7)-Erfolg über die Münsterländer bedeuteten zwei ganz wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.

„Wir sind jetzt wieder dabei", war TVH-Trainer Armin Saracevic sichtlich stolz über einen sehr starken Auftritt seiner Mannschaft. Zumal letztlich alle seine Maßnahmen gegriffen hatten. „Ich hatte schon beim Aufwärmen ein gutes Gefühl. Die Jungs haben 1000-prozentigen Einsatz gezeigt", lobte der Halinger Coach die Einstellung.

Die Gäste hatten sich den Besuch in der Mehrzweckhalle sicherlich einfacher vorgestellt. „Die dachten scheinbar, da spielt der Vorletzte...", so Saracevic über einen Gegner, der die Partie scheinbar schon vor dem Anpfiff abgehakt hatte. Aber es kam ja zum Glück anders.

Die Grundlage bildete am Samstagabend sicherlich eine sehr stabile 6:0-Deckung der Westfalia. Und wenn dann doch etwas durchkam, war da noch Torwart Amon Kaese. „Er hat etliche wichtige Bälle gehalten", lobte Saracevic seinen Schlussmann. Gelungen war aber auch der Halinger Spielaufbau um die Mittelleute wie Jan Ziegenhirt, Michael Gutzeit oder Patrick Schwarz. „Da haben wir bei Senden für viel Unruhe gesorgt. Die konnte dann im ersten Spielabschnitt vor allem Dennis Bichmann zu einigen Toren nutzen.

Ziegenhirts Siebenmeter-Quote

Aber auch Jan Ziegenhirt, der von der Siebenmetermarke eine 100-prozentige Quote hatte, sorgte für richtungsweisende Treffer. Fünfmal trat der Halinger zum Strafwurf an – fünfmal zappelte der Ball im Sendener Tor. So sorgte Jan Ziegenhirt auch für die erste Drei-Tore-Führung für die Gastgeber (8:5/20.). Dennis Bichmann baute diesen Vorsprung dann bis zur 23. Minute sogar auf fünf Tore aus (10:5).

Es schien ein Halinger Abend zu werden. Doch da war zunächst die Sorge des Trainers, dass sein Team wieder einen Einbruch erleiden würde. Und in der Tat kam dieses Gefühl kurz nach dem Seitenwechsel auf, als der ASV bis auf zwei Tore herankam. Der TVH bekam sich aber schnell wieder in den Griff und die Partie unter Kontrolle.

Konsequent wurden die Vorgaben umgesetzt, defensiv sollte weiterhin nichts anbrennen. Und in der Offensive wurde in der zweiten Spielhälfte einmal mehr Robert Ammelt zum entscheidenden Mann. Der Rückraum-Shooter traf praktisch nach Belieben gegen einen überfordert wirkenden Gegner. Nach 45 Minuten hatte der Westfalia-Sieg beim 21:14 ganz klare Konturen angenommen.

„Das reicht noch nicht", mochte man beim TVH-Anhang die Partie nicht frühzeitig abhacken. Doch die Bemühungen der Gäste aus dem Münsterland waren einfach zu übersichtlich. Der Verbandsligist aus der Mehrzweckhalle hatte stets einen Antwort parat.

TV Halingen: Kaese, Meckel; Ziegenhirt (6/5), Robert Ammelt (9), Manger, Grote (2), Köhler, Dennis Bichmann (7), Richard, Schwarz, Selle (1), Alexander Bichmann, Diederich.